gemeinnützig

unabhängig

Assistenzhundteamzertifizierung

Eine klare und weltweit anerkannte Qualifikation ist die lange überfällige Grundlage für Zutrittsrechte, Unterstützung und Schutz von Assistenzhundteams. Eine universell anerkannte Identifikation mit digitaler ID, Ausweis und Kennzeichnung ist dringend erforderlich, um legitime Assistenzhundteams von unqualifizierten zu unterscheiden.

Probleme mit traditionellen Bewertungsformaten

Bei der Evaluierung bestehender Prüfoptionen (siehe unten) wurde ein deutlicher Bedarf nach Verbesserungen deutlich. Kandidaten berichteten uns von erheblichem Stress. Einige mussten Prüfungen absolvieren, die über 4 Stunden andauerten, ohne ausreichende Pausen: deutlich mehr, als für Hund und Mensch vertretbar ist.

Halter fühlten sich durch die kritischen Blicke der Fachprüfer verunsichert. In der Öffentlichkeit geprüft zu werden, Klemmbrett in Hand, kann bei Haltern Angst und Unsicherheit hervorrufen. Dieser Gemütszustand kann sich leicht auf den Hund übertragen.

Manchmal können Entscheidungen bei traditionellen Prüfungen durch flüchtige, unbewusst voreingenommene Eindrücke verzerrt werden, zum Beispiel bei Umgebungsablenkungen. Fühlte sich ein Kandidat ungerecht bewertet, hatte er kaum eine Möglichkeit zur Beschwerde, da die Prüfprotokolle keine entsprechend ausführliche Dokumentation ermöglichen. Der Mangel an Transparenz und Qualitätsmanagement kann dazu führen, dass sich Teams ungerecht bewertet und hilflos fühlen.

Unser Prüfverfahren – reguliert und fair

Im Gegensatz dazu folgen wir umfassenden, ISO-konformen Zertifizierungsstandards. Unser Prüfverfahren ist darauf ausgelegt, standardisierte und universell vergleichbare Ergebnisse zu liefern, unabhängig vom Standort und ohne Reiseaufwand.

Jahrelange Entwicklungen wurden in die proprietären Technologien und das ISO-konforme Zertifizierungsprogramm investiert. Dies stellt sicher, dass unsere Prozesse und Standards reguliert und vergleichbar sowie fair und zugänglich sind.

Unser Verfahren wurde so entwickelt, dass es Stress reduziert, Voreingenommenheit minimiert, Fehler vermeidet und Fairness optimiert. Strenge Datenschutzprinzipien leiten den gesamten Prozess.

Was zertifizierte Teams sagen

Unser Zertifizierungsprozess, Schritt für Schritt

  • Sie reichen die erforderlichen Dokumente über sich, Ihre Bedürfnisse und Ihren Hund ein.
  • Ihre Daten werden vertraulich behandelt und durch Datenschutzstandards gesichert.
  • Ein unabhängiger Datenschutzbeauftragter unterstützt uns bei der Einhaltung der Vorschriften.
  • Ihre endgültige Zusage und Zahlung sind nur erforderlich, wenn Sie zur Zertifizierung zugelassen werden.
  • Die Zertifizierung wird von einer externen, regulierten Prüfstelle durchgeführt.
  • Gebühren und weitere Details werden zeitnah veröffentlicht.

Hinweis:
Der nächste Prüfungszyklus startet in der zweiten Hälfte von 2026.
Sichern Sie sich unverbindlich Ihren Platz auf der Warteliste.
Selbstfinanzierte Teams können dank spendenfinanzierter Wirkungskonten ggf. einen Zuschuss erhalten.

Datensicherheit

Alle Organisationen, ob groß oder klein, die Gesundheitsdaten verarbeiten, müssen einen externen Datenschutzbeauftragten engagieren. Viele Organisationen, die Assistenzhundteamprüfungen anbieten, legen ihr Compliance-Niveau nicht öffentlich dar.

Bei traditionellen Prüfformaten bearbeiten oft dieselben Personen Ihre persönlichen Daten und Details Ihrer Lebensgeschichte, die Prüfung und die Bewertung. Dies führt leicht zu Voreingenommenheit. Die vielen Informationen können negative Assoziationen hervorrufen, sei es unbewusst oder aufgrund von Vorurteilen.

Unser Ansatz teilt nur relevante Informationen mit den Fachprüfern: Ihre Bedürfnisse, die Hilfeleistungen Ihres Assistenzhundes und unsere prüfungssichere, multiperspektivische Videodokumentation.
Wir teilen niemals: Ihren Namen, wo Sie wohnen, Ihre Dienstleister, ob Ihr Hund von jemand anderem oder von Ihnen selbst ausgebildet wurde und andere persönliche Details. So stellen wir sicher, dass sich die Fachprüfer auf Ihre Einsatzbereitschaft als Assistenzhundteam konzentrieren – vorurteilsfrei.

  • Assistance Dog Foundation stellt Ihnen kostenlos ein Handbuch zur Verfügung. Dies kann Ihnen bei der Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung helfen.
  • Die Sachkundeprüfung erfolgt per Videokonferenz im Multiple-Choice-Format und dauert 30 Minuten.
  • Korrekte Abläufe werden durch moderne Proktor-Technologien gewährleistet.
  • Technischer Support und Anpassungen für Barrierefreiheit werden bei Bedarf angeboten
  • Sobald Sie Ihre Sachkundeprüfung bestanden haben, wird Ihre praktische Prüfung geplant.
  • Diese Planung der praktischen Prüfung folgt einem detaillierten Protokoll, basierend auf dem Zertifizierungsprogramm und ISO‑Standards. Dies stellt sicher, dass alle relevanten Aspekte abgedeckt sind. Dies macht unsere Zertifikate international vergleichbar.
  • Zusätzlich zu Ihrer Liste der Hilfeleistungen, die Ihr Assistenzhund gelernt hat, können Sie auch eine Liste möglicher Orte vorschlagen.
  • Die Prüfungsroute erhalten Sie am Tag Ihrer praktischen Prüfung.
Ihre Vorteile

Bei traditionellen Prüfungen findet die Sachkundeprüfung oft vor oder während der praktischen Prüfung statt. Dies kommt den Fachprüfern entgegen und reduziert deren Reiseaufwand.

Für den Halter kann diese zusätzliche Anforderung am Tag der praktischen Prüfung das Stressniveau erheblich erhöhen und die Konzentration beeinträchtigen.

iCert360™ Was es für Sie bedeutet
Drei Fachprüfer bewerten Sie anhand der aggregierten Video- und Audiodokumentation: fokussiert, ungestört und unvoreingenommen.Die Beseitigung aller Ablenkungen führt zu hochwertigen, detaillierten Bewertungen, die von unseren Kunden geschätzt werden.
Fachprüfer wissen nicht, wer die anderen Fachprüfer sind. Die Bewertungen und Kommentare jedes Fachprüfers sind vertraulich. Fachprüfer dürfen die Prüfung nicht mit anderen besprechen. Dies verhindert Gruppenverzerrungen und Urteilsverfälschungen. Bei ihrer Bewertung verlassen sich unsere Fachprüfer ausschließlich auf ihr Urteilsvermögen und das, was sie sehen. Durch das Prozessdesign können sie sich gegenseitig nicht beeinflussen.
„Nichts über uns ohne uns“ – diesem Prinzip tragen wir Rechnung, indem wir einen erfahrenen Assistenzhundhalter als Fachprüfer einbeziehen, wo möglich.Niemand versteht Sie besser als jemand, der mit ähnlichen Beeinträchtigungen lebt und seit Jahren mit einem Assistenzhund lebt.
Ihr Name, Ihr Wohnort, Ihre Ausbildungsstätte und Ihre persönlichen Informationen bleiben vertraulich.Sie sind vor Voreingenommenheit oder Vorurteilen geschützt, die durch zu viele persönliche Informationen entstehen könnten.
Zusätzlich zum Audio nutzen die Fachprüfer mehrere simultan sichtbare Videoperspektiven.Dieses multi-perspektivische Video zeigt Details, die Fachprüfer vor Ort übersehen würden, z.B. die Sichtweise des Halters selbst. iCert360™ ermöglicht so ein tieferes Verständnis der Ereignisse.
Die Videodokumentation wird sorgfältig bewertet, nicht im flüchtigen Augenblick. Die Fachprüfer können es bei Bedarf anhalten, zurückspulen, heranzoomen und verlangsamen. Die Begutachtung spezifischer Szenen erfolgt mit Zeitstempfel versehen und ist leicht dokumentier- und nachvollziehbar. Es werden keine Details übersehen, weil ein Fachprüfer vorübergehend abgelenkt ist oder woanders hinsieht. Eine fundierte Beobachtung ersetzt selektive und subjektive Wahrnehmung. Dies schafft optimale Einblicke und Fairness.
Unser Fokus auf die Partnerschaft zwischen Mensch und Hund bedeutet, dass sich die Fachprüfer weniger auf Probleme konzentrieren als vielmehr darauf, wie Sie diese mit Ihrem Hund lösen.Die Kompetenz des Halters steht im Mittelpunkt. Gute Partnerschaft mit dem Assistenzhund resultieren in einem erfolgreichen Team und bestandener Zertifizierung.
Fachprüfer werden aufgrund ihrer hohen Expertise in der Ausbildung von Assistenzhundteams ausgewählt. Sie qualifizieren sich, indem sie eine Reihe von Prüfungen als zusätzliche Prüfer erfolgreich bewerten. Assistenzhundausbilder sind am besten qualifiziert, da sie viel praktische Erfahrung und Kompetenz mitbringen. Die lange Qualifizierungsphase gewährleistet die Übereinstimmung mit den Zertifizierungsstandards.
Die Prüfentscheidungen Ihrer Fachprüfer werden ebenfalls kontinuierlich gemessen und ihre Qualität bewertet. Ein komplexer Algorithmus verfolgt jede Bewertung und Abweichung und aktualisiert kontinuierlich den Qualitätsrang des Fachprüfers. Dies stellt sicher, dass nur die genauesten und engagiertesten Fachprüfer mit uns zusammenarbeiten.
Bei Nichtbestehen eines Assistenzhundteams bieten wir gegebenenfalls Teilprüfungen an.Das Video liefert klares Feedback mit referenzierten Szenen. Eine nicht bestandene Prüfung wird zu einer Lerngelegenheit und beinhaltet Chancen zur Selbstverbesserung.
  • Ein zertifizierter Halter hat seine Kompetenz unter Beweis gestellt, Wohlbefinden und Fitness des Hundes und die Partnerschaft im Team zu sichern.
  • Ein globales Register verwaltet die Team ID. Darüber hinaus erhält der Halter eine Ausweiskarte und Kennzeichen der Assistance Dog Foundation.
  • Beschwerden und sonstige Vorfälle werden protokolliert und bis zur Lösung verfolgt.
  • Eine Rezertifizierung ist nur erforderlich, wenn ein begründetes Anliegen nicht anders geklärt werden kann.
  • Die Zertifizierung endet, wenn ein Hund nicht mehr assistieren kann oder an seinem 10. Geburtstag.
  • Jährliche Verlängerungen sind mit tierärztlichem Nachweis der Arbeitsfähigkeit des Hundes möglich.
Ihre Vorteile

Gemeinsam mit zertifizierten Haltern und Assistenzhundausbildern setzen wir uns für erfolgreiche Assistenzhundeteams ein. Sie sind erste Ansprechpartner, um bei Bedenken zeitnahe und effektive Lösungen zu finden.

  • Wir wenden dieselben Qualitätsstandards und Prozesse auf jedes Team an.
  • Die Leistung und Ergebnisse der Fachprüfer werden gemessen (Qualitätsrang).
  • Fachprüfer bleiben über Entwicklungen im Assistenzhundsektor stets auf dem Laufenden.
  • Regelmäßige interne und externe Audits fördern die Qualitätskontrolle unserer Prozesse.
  • Feedback-Kanäle laden zu Vorschlägen und Bedenken von Antragstellern, Kandidaten, zertifizierten Teams und der Öffentlichkeit ein.
  • Unabhängige Studien stärken Assistenzhundteams und ihre Akzeptanz.
  • Unsere umfassende Bibliographie unterstützt die Forschung.
  • Unsere Team ID dient als zuverlässige Verifizierung für die Öffentlichkeit, Entscheidungsträger und Förderer.

Für alle Fragen zur Zertifizierung sind die Assistance Dog Foundation Ihre Anlaufstelle.

Der gesamte Zertifizierungsprozess selbst wird jedoch von einer Drittanbieter-Zertifizierungsstelle überwacht, die wir beauftragen, um ISO-gemäße Zertifizierungen anbieten zu können.

Dieser Setup stellt die weltweite Gültigkeit Ihrer Zertifizierung sicher. Er gewährleistet zugleich, dass das Zertifizierungsprogramm auf fundierten Prozessen basiert, die tief im Assistenzhundsektor verankert sind und die gesamte Bandbreite der Bedarfe individuell berücksichtigen. Die Assistance Dog Foundation verfolgt außerdem das Ziel, die Kosten niedrig zu halten und zusätzliche Unterstützung für zertifizierte Teams zu sichern.

Vergleichen Sie uns mit anderen Optionen

Einige Regierungen haben versucht, Assistenzhundteams und Ausbildungsstätten zu regulieren.
Im Folgenden sind einige typische Probleme aufgeführt:

  • Nur nationale Relevanz, keine internationale Anerkennung.
  • Vorschriften, einmal implementiert, werden statisch.
  • Selten überprüft und an Fortschritte im Sektor angepasst.
  • Manchmal schwache Feedback-Schleifen und unklare Prozesse.
  • Oft durch Lobbyismus verzerrt oder von Ideologie geleitet, nicht von assistenzhundspezifischer Expertise.
  • Von Branchenfremden verfasst, können Gesetze den tatsächlichen Anforderungen widersprechen.
  • Laxe Vorschriften laden zu Missbrauch ein und fördern ihn.
  • Übermäßig starre und uninformierte Gesetze können mit Aspekten des Konzepts kollidieren oder den Bedürfnissen der Teams widersprechen.

Jeder Ausbilder sollte die Fähigkeiten seiner Teams bewerten, bevor er deren Ausbildung abschließt. Solche Bewertungen sind für interne Zwecke wertvoll.

Dieser Ansatz birgt jedoch das Risiko von Interessenkonflikten. Prüfungen der Ausbilder selbst haben als offizielle Zertifizierung nur begrenzte oder keine Gültigkeit, selbst wenn sie von Kollegen oder anderen innerhalb eines Berufsverbandes durchgeführt werden.

Geldgeber, wie z. B. Krankenkassen, verlangen in der Regel eine umfassende Begutachtung, um sicherzustellen, dass Halter und Hund kompetent sind, Hilfeleistungen erfolgreich ausgeführt werden und beide sicher zusammenleben können.

  • Von der Krankenkasse entsandte Fachprüfer sind häufig keine Assistenzhundexperten.
  • Hohe Kosten und Mangel an verfügbaren Fachprüfern. Diese müssen oft weite Strecken zurücklegen und benötigen dafür dann oft 2-3 Tage.
  • Aufgrund potenzieller Konflikte werden oft zusätzliche Fachprüfer und Beobachter hinzugezogen, was die Kosten erhöht.
  • Reisepläne sind komplex und lassen keine Flexibilität zu, um den Bedürfnissen von Haltern und Hunden gerecht zu werden, etwa bei schlechtem Wetter oder spontan auftretenden Gesundheitsproblemen.
  • Trotz hoher Kosten gibt es keine auditfähige Dokumentation, um Meinungsverschiedenheiten vorzubeugen.

Eine Reihe von gemeinnützigen Initiativen haben versucht, qualifizierten Teams eine Legitimierung anzubieten. Diese Bemühungen leiden häufig unter fehlender Finanzierung und/oder fehlenden professionellen Strukturen sowie Qualitätsmanagement. Manchmal führt dies zu Mikro-Prüfungen von 30 Minuten bis zu einer Stunde – bei weitem nicht genug, um eine umfassende und verlässliche Begutachtung durchzuführen.

Die Assistance Dog Foundation ist ebenfalls eine gemeinnützige Organisation. Wir arbeiten jedoch mit einer Drittanbieter-Zertifizierungsstelle zusammen, um sicherzustellen, dass die Prozesse unabhängig, gut strukturiert und ISO-konform sind.

Für die Urheber eine lukrative Einnahmequelle: Diese „IDs“ werden schlicht gegen Gebühr ausgestellt. Mitunter ist die Einreichung eines ärztlichen Empfehlungsschreibens erforderlich. Mitunter bieten diese Dienste sogar an, eine solche Bescheinigung gegen eine zusätzliche Gebühr zu erstellen bzw. vorzutäuschen. Wenn es eine „Prüfung“ gibt, ist sie minimal und fehleranfällig – etwa durch das Einsenden von Videoausschnitten.

Eine Flut offiziell wirkender Assistenzhund-IDs und -Geschirre verwirrt die Öffentlichkeit. Das begünstigte eine Flut unqualifizierter oder sogar eindeutig gefälschter Teams. Dieser Missbrauch gefährdet das Assistenzhundkonzept – ihn zu beenden ist unser Ziel. Die Rechte qualifizierter Halter, die für mehr Autonomie auf ihren Assistenzhund angewiesen sind, müssen endlich vor Nachahmung und Missbrauch geschützt werden.

Handschlag als Herz (Icon) repräsentiert aktive Unterstützung durch Assistenzhunde und wie wir diese fördern.

Investieren Sie in unsere Vision, qualifizierte Assistenzhundteams umfassend zu unterstützen:
Durch Ihr selbstbestimmtes Wirkungskonto oder Ihre Spende.

Assistance Dog Foundation, The Hague Humanity Hub,
Fluwelen Burgwal 58-99, 2511 CJ Den Haag, Niederlande
Bitte kontaktieren Sie uns hier oder senden Sie uns eine E-Mail an [email protected]

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Die Assistance Dog Foundation ist eine gemeinnützige ANBI-Organisation.

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